UN Russian Language Day

Sprechen Sie Russisch? weis weltweit schon! Und nicht nur das: wir übersetzen und dolmetschen für Sie tagtäglich ins Russische und aus dem Russischen und vieles mehr

Die Vereinten Nationen haben den 06. Juni zum internationalen Tag der russischen Sprache erklärt (Englisch: UN Russian Language Day oder aber auf Russisch День
русского языка). Und das möchten wir zum Anlass nehmen für einen kurzen Ausflug in die russische Sprache. Wie schon anlässlich des Tags der englischen, französischen und
der chinesischen Sprache, so geht diese Initiative wieder auf die UNESCO und das Jahr 2010 zurück, wir berichteten zu diesen Themen.

Auch dieser Welttag der russischen Sprache ist fester Bestandteil der sechs Languages Days, mit denen die UNESCO die sprachliche und kulturelle Vielfalt auf der Welt erhalten
möchte. Konkret bezieht sich der 06.06. auf den Geburtstag des russischen Dichters Alexander Sergeyevich Pushkin im Jahr 1799. Pushkin gilt als einer der bedeutendsten Autoren der russischsprachigen Literatur.

Geballtes Sprachwissen: Russisch ist eine Sprache aus dem slawischen Zweig der indogermanischen Sprachfamilie. Seit der letzten Rechtschreibreform im Jahre 1918 besteht das russische/kyrillische Alphabet aus 33 Buchstaben. Mit insgesamt 210 Millionen Sprechern, davon ca. 150 Millionen Muttersprachlern, ist sie eine der meistverbreiteten Sprachen Europas und gilt als eine der Weltsprachen. Offizielle Amtssprache ist Russisch in Russland und Weißrussland sowie offizielle Sprache in der Ukraine, Kirgisistan und Kasachstan. In Deutschland lebt die größte Zahl an Menschen mit russischer Muttersprache außerhalb des Gebietes der ehemaligen Sowjetunion. Mit drei Millionen Sprechern ist Russisch somit nach Deutsch die am zweit häufigsten gesprochene Sprache in Deutschland, noch vor Türkisch – gefolgt von Polnisch, Kurdisch, Italienisch, Griechisch, Arabisch, Niederländisch, Serbisch, Kroatisch…

Wer hier nun aber gar kein Russisch spricht, dem helfen wir bei weis weltweit gerne weiter – und wie sollte es auch anders sein, gleich zwei unser russischen Team-Kollegen heißen wie o.g. Dichter: Alexander 😉

In diesem Sinne: День русского языка

English Language Day

Sprechen Sie Englisch? weis weltweit schon! Und nicht nur das: wir übersetzen für Sie auch tagtäglich hochmotiviert ins Englische und aus dem Englischen und vieles mehr

Die Vereinten Nationen haben den 23. April zum internationalen Tag der englischen Sprache (UN English Language Day) erklärt. Und das möchte weis weltweit zum Anlass nehmen für einen kurzen Ausflug in die englische Sprache.

Wie schon anlässlich des Tags der französischen und der chinesischen Sprache, so geht diese Initiative wieder auf die UNESCO und das Jahr 2010 zurück, wir berichteten just.

Auch dieser Welttag der englischen Sprache ist fester Bestandteil der sechs Languages Days, mit denen die UNESCO die sprachliche und kulturelle Vielfalt auf der Welt erhalten möchte. Konkret bezieht sich der 23. April auf William Shakespeare, der als einer der bedeutendsten Stimmen der englischsprachigen Literatur gilt.

Obwohl die englische Sprache nach Hochchinesisch und Hindi lediglich an dritter Stelle der meisten Muttersprachler steht, so verfügt sie weltweit gesehen über die meisten Sprecher und die wohl größte Beliebtheit.

Der Aufstieg der englischen Sprache zur wichtigsten Weltsprache begann im 19. Jahrhundert. Damals umfasste das Britische Empire mit all seinen Kolonien bis zu einem Drittel der Weltbevölkerung. Später war die Vormachtstellung der Vereinigten Staaten der Hauptgrund dafür, dass sich die englische Sprache zur Weltsprache entwickelte. Heute gilt sie von Australien bis nach Uganda in mehr als 62 Staaten als offizielle Amtssprache mit über 400 Millionen Muttersprachlern weltweit.

Englisch ist zudem die wohl beliebteste Fremdsprache von allen Sprachen überhaupt, so dass Englisch — noch vor Spanisch — die am meisten auf der Welt gesprochene Sprache ist. So liegt es auf der Hand, dass auch in unserem Team viele qualifizierte und hochmotivierte Muttersprachler (GB und US) fleißig am Werk für Sie und Ihre Übersetzungen sind und englische Texte einen großen Anteil unser täglichen Arbeit ausmachen.

Ist Englisch demnach eine einfach zu erlernende und zu sprechende Sprache? Wir können Ihnen zu diesem Thema ein klares JEIN geben. Dazu bei Gelegenheit mal mehr…

In diesem Sinne: oh, Happy Day!!!

Übersetzungsgerechtes Schreiben



Übersetzungsgerechtes Schreiben oder aber Übersetzeralltag mal anders — Von Bandwurmsätzen und Endlosbegriffen in diversen Sprachen

Den 21. April – den amerikanischen Big World Day – Tag der langen Wörter und Begriffe wollen wir zum Anlass nehmen und dieses Phänomen KURZ für Sie beleuchten – und das weltweit.

Dass die deutsche Sprache nicht nur durch ihre verschachtelten Bandwurmsätze sondern auch durch ihre Bandwurmwörter besticht, das ist bekannt. Gleicht doch unsere Sprache einem großen Lego-Baukasten!! Gerade Gesetzestexte sind wahre Fundgruben für lange Wörter. Durch die deutsche Liebe zu komplexen Verordnungen und Gesetzen entstehen zudem immer neue solcher Bandwurmwörter.

In diesem Zusammenhang weist der Duden allerdings darauf hin, dass solche Wortmonster in ihrer Grundform mindestens viermal im Dudenkorpus belegt sein sollten, um eben nicht als Fantasiewortbildungen zu gelten.

Hier nur um ein paar Beispiele, die uns das Übersetzerleben nicht gerade erleichtern:

  • Bundesausbildungsförderungsgesetz (33 Zeichen)
  • Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung (36 Zeichen)
  • Rindfleischetikettierungsüberwachungsaufgabenübertragungsgesetz (65 Zeichen)

Übertroffen wird es aber noch von:
‚Grundstücksverkehrsgenehmigungszuständigkeitsübertragungsverordnung‘ mit sage und schreibe 68 Zeichen. Kleine Anmerkung am Rand: als Normzeile im Übersetzungswesen gelten im Schnitt 53 Zeichen!!

Oft führen derartig langen Begriffe übrigens zu dem ebenfalls typisch deutschen Abkürzungswahn, der uns Übersetzern auch nur zu bekannt vorkommt. Wichtig ist daher immer der Dialog mit dem Kunden, um solche Fragen direkt zu klären.

Aber in welcher Sprache gibt es wohl das längste Wort überhaupt? Was meinen Sie?

Hier zum Vergleich eine kleine Auswahl aus anderen Sprachen. Das längste französische Wort hat tatsächlich NUR 25 Zeichen, ist damit also relativ kurz und heißt übersetzt ‚verfassungswidrig‘ — wie sinnig 😉

Ungarisch dahingegen kann durchaus mit deutschen Endloswortkreationen mithalten. Aber sehen Sie selbst:

Französisch Anticonstitutionnellement

Italienisch Precipitevolissimevolmente

Schwedisch Ursprungsbefolkningsorganisationerna

Dänisch Speciallægepraksisplanlægningsstabiliseringsperiode

Finnisch Epäjärjestelmällistyttämättömyydelläänsäkäänköhänä

Ungarisch Eltöredezettségmentesítőtleníttethetetlenségtelenítőtlenkedhetnétek

Und last but not least:

Muvaffakiyetsizleştiricileştiriveremeyebileceklerimizdenmişsinizcesinesiniz

- 75 Buchstaben — für EIN einziges Wort

Somit ist Türkisch weltweit der Spitzenreiter und belegt in jedem Fall Platz 1 der langen Wörter! Ohne Worte!!!

PS: Übersetzung gefällig? weis weltweit übersetzt Ihnen auch gerne ‚Muvaffakiyetsizleştiricileştiriveremeyebileceklerimizdenmişsinizcesinesiniz‘ oder aber ‚Epäjärjestelmällistyttämättömyydelläänsäkäänköhänär‘ mühelos in bis zu 50 Sprachen!!

In diesem Sinne: Happy Big Word Day!!!

Ostergrüße von A bis Z — und Fachübersetzungen in alle Weltsprachen

 

Frohe Ostern weltweit und von A bis Z

Die Karwoche hat begonnen und Sie wollen Ihren Geschäftspartnern und/oder Freunden weltweit noch ein paar kurze Ostergrüße schicken? Et voilà!!

weis weltweit hat Ihnen hier eine kleine Übersicht von A bis Z erstellt.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen weltweit: FROHE OSTERN und übernehmen natürlich auch gerne die Übersetzung längerer Texte in alle Weltsprachen!

  • Albanisch: Pashkëve të lumtur
  • Bosnisch: Sretan Uskrs
  • Bulgarisch: Честит Великден
  • Chinesisch: 復活節快樂
  • Dänisch: Glædelig påske!
  • Englisch: Happy Easter
  • Estnisch: Häid lihavõttepühi
  • Finnisch: Hyvää Pääsiäistä
  • Französisch: Joyeuses Pâques
  • Griechisch: Καλό Πάσχα
  • Hebräisch: פסחא שמח
  • Indonesisch: Selamat Paskah
  • Italienisch: Buona Pasqua
  • Japanisch: イースター、おめでとう
  • Koreanisch: 행행 행 행행행
  • Kroatisch: Sretan Uskrs
  • Lettisch: Priecīgas Lieldienas
  • Litauisch: Linksmų Velykų
  • Mazedonisch: Cреќен Велигден
  • Niederländisch: Vrolijk Pasen
  • Norwegisch: God påske
  • Polnisch: Wesołych Świąt
  • Portugiesisch: Feliz Páscoa
  • Rumänisch: Paște fericit
  • Russisch: счастливой пасхи
  • Schwedisch: Glad Påsk
  • Spanisch: ¡Felices Pascuas!
  • Tschechisch: Šťastné Velikonoce
  • Türkisch: Mutlu Paskalyalar
  • Ungarisch: Boldog Húsvéti Ünnepeket
  • Vietnamesisch: Vui Phục sinh
  • Weißrussisch: Хрыстос уваскрос
  • Yoruba: Ẹ kú ọdun ajínde
  • Zulu: Jabulela Iphasika

Von Japanisch zu Chinesisch – Weltsprache Chinesisch oder aber China und die Welt

 

Von Japanisch zu Chinesisch – Weltsprache Chinesisch oder aber China und die Welt

weis weltweit berichtete hier im Blog just über Japan und Japanisch. Und nimmt nun den nahenden 20. April, den internationalen Tag der chinesischen Sprache (Chinese Language Day), zum Anlass Sie in das Reich der Mitte zu entführen.

Am 20. April feiert man auf Initiative der UNESCO seit 2010 weltweit nicht nur das Hochchinesisch (Mandarin), sondern auch die sieben weiteren Formen der chinesischen Sprache. Insgesamt gibt es im Rahmen der Vereinten Nationen sechs offizielle Amts‐ bzw. Arbeitssprachen, zu deren Ehren die UNESCO jeweils einen eigenen Language Day, ins Leben gerufen hat.

20. März: Tag der französischen Sprache
20. April: der Tag der chinesischen Sprache

- weis weltweit berichtete und über alle anderen wird weis weltweit berichten 😉

Ziel dieser internationalen Sprachtage ist die gleichmäßige Förderung dieser Sprachen und der kulturellen Vielfalt. Unsere Welt ist bunt, und das ist gut so!!!

Wussten Sie, dass es weltweit ca. 1,3 Milliarden Menschen gibt, die Chinesisch sprechen.

Aber was genau macht die Weltsprache Chinesisch aus? Wir klären auf: es gibt insgesamt über 87.000 chinesische Zeichen. Aber keine Sorge: im modernen Chinesisch sind NUR ca. 10.000 Zeichen im Einsatz. Und um als Nicht‐Muttersprachler relativ flüssig Chinesisch zu sprechen, reichen 2000 bis 3000 chinesische Schriftzeichen aus; ein Lichtblick.

Chinesisch ist eine Tonsprache. Das heißt, dass der Verlauf der Töne beim Sprechen an eine feste Bedeutung gebunden ist. Somit ist die Höhe des Tones entscheidend für den Sinngehalt.

Die chinesische Sprache hat sich im Laufe ihrer mehr als 3000‐jährigen Geschichte in verschiedene Untersprachen aufgegliedert. Die Bekannteste ist Hochchinesisch (Mandarin) und basiert auf dem Pekinger Dialekt. Über 850 Millionen Menschen auf dem chinesischen Festland und in Taiwan sprechen Mandarin. Neben Hochchinesisch gibt es in China weitere 293 (!!!!) Sprachen, von diesen haben Folgende 7 die größte Anzahl an Sprechern: Wu, Yue, Min, Jinyu, Xiang, Hakka und Gan.

Chinesisch zu lernen, das ist schon eine echte Herausforderung; die chinesische Grammatik allerdings ist für den Chinesisch Lernenden dahingegen ein kleiner Lichtblick, diese ist längst nicht so kompliziert wie beispielsweise die deutsche oder französische Grammatik.

Und wer chinesische Märkte zwar erobern will, aber so gar nichts mit dem Chinesischen anfangen kann, dem hilft das Team von weis weltweit gerne weiter!!! In diesem Sinne wünschen wir einen tollen Welttag der chinesischen Sprache. Egal ob im Reich der Mitte oder sonst wo auf der Welt.

Japan + Japanisch — Happy Hana Matsuri

Japan + Japanisch — Happy Hana Matsuri — egal ob in Japan, Deutschland oder weltweit und kleiner Ausflug in die japanische Sprache

Der 8. April steht in Japan ganz im Zeichen der Blütenpracht — und zwar der Kirschblütenpracht. Und das mit gutem Grund, denn dieses Datum feiert man anlässlich von Buddhas Geburtstag als das sogenannte Hana Matsuri (花祭, 花祭り = Blumenfest). Die Wahl dieses Datums bezieht sich gleichzeitig auf Buddhas Geburt am 8. April und auf den Zeitpunkt, an dem die Kirschblüte die japanische Hauptstadt Tokio erreicht – daher Blumenfest.

Japan – das Land der aufgehenden Sonne — hat eine große Strahlkraft, sowohl wirtschaftlich als auch kulturell auf Europa und die Welt.

Aktuell zählt Japan ca. 126,8 Millionen Einwohner. 99 % seiner Einwohner haben Japanisch als Muttersprache. Zusammen mit den Japanern, die im Ausland leben, macht das rund 128 Mio. Menschen weltweit mit Japanisch als Muttersprache. Hinzu kommen etwa 1 Mio. Menschen, die Japanisch als Zweit- oder Fremdsprache sprechen.

Japanisch steht damit auf Platz 14 der meistgesprochenen Sprachen der Welt! Wer hätte das gedacht?

Japanisch – eine Sprache, die weltweit von vielen Menschen gelernt wird. Die Gründe sind vielfältig. Im Durchschnitt braucht man als Europäer jedoch etwa doppelt so lang Japanisch zu lernen, wie etwa eine andere europäische Sprache.

Ähneln sich Chinesisch und Japanisch?
Ein klares JEIN 😉 Die gesprochene japanische Sprache ist mit keiner der in China gesprochenen Sprachen verwandt, sie hat sich unabhängig von diesen entwickelt. Jedoch basiert die japanische Schrift zu einem Großteil auf chinesischen Schriftzeichen, die in Japan Kanji genannt werden. Will man Japanisch lesen können, muss man anders als bei der chinesischen Schrift nicht nur eine, sondern gleich drei Schriftarten lernen: Kanji (siehe oben), Hiragana und Katakana (das sind die beiden phonetischen Alphabete, die Kana). Deswegen gilt das japanische Schriftsystem als das schwierigste der Welt. Wem das alles zu kompliziert war oder ist, dem helfen wir bei weis weltweit gerne weiter.

電子メールによるお見積りは無料ですので、ぜひ以下のメールアドレスにてお問合せください。

info@weis-weltweit.de

Unsere japanischen Kollegen und Kolleginnen sind allesamt Muttersprachler und zweisprachig – quasi zwischen den Welten — aufgewachsen.
In diesem Sinne: Happy Hana Matsuri

Bräuche zum 1. April — von weis weltweit kurz beleuchtet

Wurden auch Sie gestern in den April geschickt? Und wenn ja, wie? Der Brauch des Aprilscherzes ist durchaus ein weltweites ‚Phänomen‘

Bräuche zum 1. April — von weis weltweit kurz beleuchtet

Fest steht: vor 400 Jahren wurde die Redewendung ‚Jemanden in den April schicken‘ das erste Mal in Bayern aufgeschrieben. Manche meinen allerdings, dass dieser Brauch schon im Jahr 1564 in Frankreich entstand. Damals erneuerte König Charlesl IX. den Kalender und verlegte Neujahr vom 1. April auf den 1. Januar.

Inzwischen hat sich der Brauch vielerorts in Europa und weltweit verbreitet.

Allerdings schickt man sich auf ganz unterschiedliche Art und Weise in den April.

Jedes Jahr aufs Neue, am 1. April, erheben die Franzosen den Fisch zum Symbol des blanken Unfugs. Während wir hier ‚April, April!‘ rufen, heißt es auf Französisch ‚Poisson d’avril!‘ – Aprilfisch!

Dieser ‚Poisson d’avril‘ ist der klassische Aprilscherz. Aus Papier gebastelt — wird er jedem – aber auch wirklich jedem – mehr oder weniger heimlich auf den Rücken geklebt – am besten versehen mit einem frechen Spruch. Es gibt Leute, deren Rückseite am 1. April zu einer wandelnden Pinnwand wird: Fische von oben bis unten. Sie sind entweder hoffnungslose Träumer, oder aber sie haben Humor. Wir hier bei weis weltweit kennen unsere französischen Nachbarn nur zu gut und tippen daher auf letzteres. Franzosen lieben diesen Brauch, aber wie sie auf den Fisch gekommen sind, das wissen sie selber nicht.

Wie auch immer, wir hier haben schließlich auch ein Tier, dass sich am 1. April in den Medien tummelt: die Ente. Bei unseren Franzosen heißt es nicht Ente, sondern, Sie ahnen es, Fisch (‚Le canard‘, die Ente, ist schließlich eine Bezeichnung für die Zeitung selbst – auch bezeichnend, oder?).

PS: So meldete der Sender France Inter vor ein paar Jahren, Katar hätte den Eiffelturm gekauft… Sie erinnern sich an unseren gestrigen Blogeintrag?!

Mais non!! ‚La Dame de Fer‘ feiert just ihren 130. Geburtstag und ist und bleibt sehr französisch!!!

Der Brauch des Aprilscherzes hat es sogar bis in die USA, nach Australien, Südafrika und Indien geschafft. Dort nennt man den 1. April ‚April Fools’ Day‘, übersetzt: Tag der Aprilnarren.

Spanien bildet übrigens eine große Ausnahme, denn dort verulkt man sich am 28. Dezember, dem ‚Día de los Santos Inocentes‘ (Tag der Unschuldigen Kinder).

In diesem Sinne: APRIL APRIL!!!

Made in France oder eben doch Multikulti?

Made in France oder eben doch Multikulti?

Den gestrigen 31. März — den Tag des Eiffelturms (engl. National Eiffel Tower Day), mit dem man wohlbemerkt in den USA – nicht in Frankreich – das berühmte Pariser Bauwerk ehrt, wollen wir von weis weltweit zum Anlass nehmen für eine kleine Exkursion in die französische Sprache.

Um was geht es bei diesem Ehrentag des Tour Eiffel? Dazu nur ganz kurz: es ist explizit ein US-amerikanischer Feiertag, mit dem die Fertigstellung des berühmten 324 Meter hohen Eisenturms in Paris am 31. März 1889 nach genau zwei Jahren, 2 Monaten und 5 Tagen gewürdigt werden soll. Die Betonung der US-amerikanischen Herkunft spielt im vorliegenden Kontext insofern eine nicht unwesentliche Rolle, als dass die Franzosen solche Anlässe ja eher an ihrem Nationalfeiertag am 14. Juli des Jahres würdigen würden.

Ja, die Franzosen sind schon ein sehr eigensinniges aber auch extrem liebenswertes Volk, ich weiß wovon ich rede. Habe ich doch jahrelang dort gelebt und u.a. in Paris mit Blick auf den Eifelturm studiert. Zurück zur eigentlichen Geschichte…

Frankreich gibt den Kampf gegen englische Wörter auf

Mehr als 20 Jahre hat Frankreich sich per Gesetz gegen das Eindringen von Anglizismen in ‚ihre‘ Sprache gewehrt. So etwas war weltweit einzigartig. Die jetzige Regierung hält
derartige Maßnahmen allerdings für nutzlos. Sind doch fremde Wörter für die Sprache eine Bereicherung.

Die Franzosen haben nicht nur viele englische Wörter übernommen. Sie haben auch etliche erfunden, die es so im Englischen/Amerikanischen gar nicht gibt.

Absurditäten wie le must und luncher kennen wir zwar auch hierzulande, aber die Franzosen übertreffen uns noch mit ihrer Manie, an englische Wörter ein systemwidriges
–ing anzuhängen und so Ausdrücke zu schaffen, die es nur bei ihnen gibt. Das reicht von le shampooing über le lifting bis hin zu le fooding (Essen im Restaurant) – nicht zu verwechseln mit le footing (Joggen). Am meisten gruselt es Engländer und Amerikaner vor le baby-foot (Tischfußball), besonders lustig finden sie hingegen le talkie-walkie
(Englisch walkie-talkie), flipper (für ausflippen) etc.

Wenn sich dennoch hierzulande das Bild von den starr- bis irrsinnig gegen englische Einflüsse kämpfenden Franzosen so hartnäckig hält, liegt das vor allem an besagtem „Loi Toubon“. Dieses wurde im August 1994 auf Veranlassung des damaligen Kulturministers Jacques Toubon erlassen. Danach musste jeder englische Werbespruch ins Französische übersetzt werden, und vor allem im amtlichen Französisch wurden zahlreiche Lehnwörter durch französische Neubildungen ersetzt. Für uns Übersetzer ein nicht immer so einfaches aber auch sehr spannendes Unterfangen.

Manches davon hat sich tatsächlich durchgesetzt, Franzosen sagen tatsächlich ordinateur statt Computer und logiciel für Software. Der Kampf gegen das Franglais (das Vorbild übrigens für unser Wort Denglisch) nahm bisweilen bizarre Züge an.

Mehr als 20 Jahre nach dem Gesetz Toubon hat sich die französische Regierung offiziell und ohne großes Trara wieder davon verabschiedet. Aber keine Sorge, diese wunderschöne Sprache ist dennoch nicht in Gefahr, sie wird weltweit von circa 274 Millionen Menschen auf fünf Kontinenten gesprochen. In 13 Staaten ist sie alleinige Amtssprache, in weiteren 16 eine von mehreren.

Das Französische hat sich im Laufe seiner Geschichte mit Beiträgen aus höchst unterschiedlichsten Sprachen und Zivilisationen bereichert – und das nicht nur aus dem Englischen/Amerikanischen, ebenso aus dem Arabischen, Niederländischen, Italienischen, Spanischen, Deutschen, Japanischen etc.

Unsere Welt ist bunt und Multikulti ist etwas sehr Gewinnbringendes!!!

In diesem Sinn wünscht weis weltweit: Happy National Eiffel Tower Day und einen guten Start in den April!

Frühlingsfeste weltweit, Internationaler Tag der Farbe, Hindi und Happy Holi

 

Frühlingsfeste weltweit, Internationaler Tag der Farbe, Hindi und Happy Holi

Der Frühlingsanfang ist überall auf der Welt ein Grund zum Feiern. Ob Indien, Japan, China oder die westliche Welt – jede Kultur hat ihre eigenen Bräuche und Traditionen, den Frühling gebührend zu begrüßen. Und so unterschiedlich diese Feierlichkeiten auch sein mögen, in einem sind sich alle einig: der Frühlingsbeginn ist ein Fest!

weis weltweit stellt hier den wohl buntesten aller Bräuche vor – das Holi-Festival in Indien, denn der 21. März markiert nicht nur den Frühlingsbeginn, zudem ist der heutige Tag auch der Internationale Tag der Farbe – wie passend!!!

Happy Holi oder aber das indische Festival der Farben

Holi ist eines der ältesten Feste in Indien und Nepal. Es ist ein Fest der Liebe, markiert den Jahreszeitenwechsel von Winter auf Frühling und erinnert an den Sieg von Gut über Böse. Das Festival beginnt am Abend vor dem Farbenfest mit der Verbrennung eines Scheiterhaufens, um die Niederlage des Bösen zu feiern. Der nächste Tag steht ganz im Zeichen von Farben, Feiern und Freunden. Jung und Alt feiern dabei ausgelassen auf den Straßen, bewerfen sich mit Farbpulver, dem sogenannten Holi-Pulver, singen und tanzen.

Das wichtigste: jeder bewirft jeden (und wirklich jeden) mit bunter Farbe. Häufig zu hören ist dabei der fröhliche Ausruf “ Bura na mano, Holi Hai!” Die passende Übersetzung wäre wohl: So sorry! Happy Holi!

Aber welche Sprache spricht man eigentlich in Indien?

Die Antwort ist gar nicht so einfach, der Sprachenmix ist ebenso bunt wie die Kultur und die Menschen. Die indische Verfassung erkennt neben den Amtssprachen Hindi und Englisch zudem folgende Sprachen an: Asamiya, Bengalisch, Bodo, Dogri, Gujarati, Kannada, Kashmiri, Konkani, Maithili, Malayalam, Marathi, Meitei, Nepali, Oriya, Panjabi und viele mehr.

Wahrhaftig ein bunter Sprachenmix in einem farbenprächtigem Land!!

Ja, unsere Welt ist bunt, und das ist gut so und wahrhaftig ein Grund zum Feiern – WELTWEIT!

Sprechen Sie Französisch? weis weltweit schon!

Die Flagge der Frankophonie. Sie symbolisiert die fünf Kontinente und die Verbreitung der französischen Sprache über den gesamten Globus.

 

Von Irisch zu Französisch. Nicht nur Frühlingsanfang & Weltglückstag – auch internationaler Tag der französischen Sprache

Am 20. März feiert die französischsprachige Welt den Tag der Frankophonie. Dieser steht ganz im Zeichen der Verbreitung und Förderung des Französischen als Weltsprache und der Darstellung der kulturellen Vielfalt der französischsprachigen Welt.

Als eine der sechs Arbeitssprachen der Vereinten Nationen wird die französische Sprache weltweit mit dem Internationalen Tag der französischen Sprache gefeiert. Als Datum wurde der Jahrestag der internationalen Organisation der Frankophonie gewählt.

Als Frankophonie wird die Gesamtheit der französischsprachigen Staaten bezeichnet, also der französische Sprachraum. Dieser umfasst Staaten, in denen Französisch offizielle Amtssprache ist, Staaten, in denen Französisch Muttersprache ist und Staaten, in denen Französisch Lehrsprache ist. Die Frankophonie umfasst weltweit circa 220 Millionen Französisch-Sprecher in insgesamt 56 Staaten.

Französisch gilt als Weltsprache und ist unter anderem Amtssprache in Frankreich, Kanada, der Schweiz, Belgien, Haiti und in zahlreichen Ländern in West- und Zentralafrika. Zudem ist sie eine der Amtssprachen der Europäischen Union, der Afrikanischen Union und der Organisation Amerikanischer Staaten und eine der sechs Amtssprachen sowie mit Englisch alleinige Arbeitssprache der Vereinten Nationen. In Frankreich gilt seit 1994 das sogenannte Loi Toubon: dieses auf der Welt einmalige Gesetz soll die französische Sprache u.a. vor Anglizismen schützen; ein sehr spannendes Thema für uns Übersetzer, dazu bei Gelegenheit mehr…

Durch den Internationalen Tag der französischen Sprache soll — wie auch durch die weiteren fünf Sprachtage der Vereinten Nationen (auch dazu bald mehr) — eine gleichwertige Verwendung der Sprachen gefördert werden und somit die kulturelle und sprachliche Vielfalt der Organisation erhalten bleiben. Eine sehr schöne Idee, wie wir finden! Die Welt ist bunt und reich an Sprachen!

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