Ostergrüße von A bis Z — und Fachübersetzungen in alle Weltsprachen

 

Frohe Ostern weltweit und von A bis Z

Die Karwoche hat begonnen und Sie wollen Ihren Geschäftspartnern und/oder Freunden weltweit noch ein paar kurze Ostergrüße schicken? Et voilà!!

weis weltweit hat Ihnen hier eine kleine Übersicht von A bis Z erstellt.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen weltweit: FROHE OSTERN und übernehmen natürlich auch gerne die Übersetzung längerer Texte in alle Weltsprachen!

  • Albanisch: Pashkëve të lumtur
  • Bosnisch: Sretan Uskrs
  • Bulgarisch: Честит Великден
  • Chinesisch: 復活節快樂
  • Dänisch: Glædelig påske!
  • Englisch: Happy Easter
  • Estnisch: Häid lihavõttepühi
  • Finnisch: Hyvää Pääsiäistä
  • Französisch: Joyeuses Pâques
  • Griechisch: Καλό Πάσχα
  • Hebräisch: פסחא שמח
  • Indonesisch: Selamat Paskah
  • Italienisch: Buona Pasqua
  • Japanisch: イースター、おめでとう
  • Koreanisch: 행행 행 행행행
  • Kroatisch: Sretan Uskrs
  • Lettisch: Priecīgas Lieldienas
  • Litauisch: Linksmų Velykų
  • Mazedonisch: Cреќен Велигден
  • Niederländisch: Vrolijk Pasen
  • Norwegisch: God påske
  • Polnisch: Wesołych Świąt
  • Portugiesisch: Feliz Páscoa
  • Rumänisch: Paște fericit
  • Russisch: счастливой пасхи
  • Schwedisch: Glad Påsk
  • Spanisch: ¡Felices Pascuas!
  • Tschechisch: Šťastné Velikonoce
  • Türkisch: Mutlu Paskalyalar
  • Ungarisch: Boldog Húsvéti Ünnepeket
  • Vietnamesisch: Vui Phục sinh
  • Weißrussisch: Хрыстос уваскрос
  • Yoruba: Ẹ kú ọdun ajínde
  • Zulu: Jabulela Iphasika

Von Japanisch zu Chinesisch – Weltsprache Chinesisch oder aber China und die Welt

 

Von Japanisch zu Chinesisch – Weltsprache Chinesisch oder aber China und die Welt

weis weltweit berichtete hier im Blog just über Japan und Japanisch. Und nimmt nun den nahenden 20. April, den internationalen Tag der chinesischen Sprache (Chinese Language Day), zum Anlass Sie in das Reich der Mitte zu entführen.

Am 20. April feiert man auf Initiative der UNESCO seit 2010 weltweit nicht nur das Hochchinesisch (Mandarin), sondern auch die sieben weiteren Formen der chinesischen Sprache. Insgesamt gibt es im Rahmen der Vereinten Nationen sechs offizielle Amts‐ bzw. Arbeitssprachen, zu deren Ehren die UNESCO jeweils einen eigenen Language Day, ins Leben gerufen hat.

20. März: Tag der französischen Sprache
20. April: der Tag der chinesischen Sprache

- weis weltweit berichtete und über alle anderen wird weis weltweit berichten 😉

Ziel dieser internationalen Sprachtage ist die gleichmäßige Förderung dieser Sprachen und der kulturellen Vielfalt. Unsere Welt ist bunt, und das ist gut so!!!

Wussten Sie, dass es weltweit ca. 1,3 Milliarden Menschen gibt, die Chinesisch sprechen.

Aber was genau macht die Weltsprache Chinesisch aus? Wir klären auf: es gibt insgesamt über 87.000 chinesische Zeichen. Aber keine Sorge: im modernen Chinesisch sind NUR ca. 10.000 Zeichen im Einsatz. Und um als Nicht‐Muttersprachler relativ flüssig Chinesisch zu sprechen, reichen 2000 bis 3000 chinesische Schriftzeichen aus; ein Lichtblick.

Chinesisch ist eine Tonsprache. Das heißt, dass der Verlauf der Töne beim Sprechen an eine feste Bedeutung gebunden ist. Somit ist die Höhe des Tones entscheidend für den Sinngehalt.

Die chinesische Sprache hat sich im Laufe ihrer mehr als 3000‐jährigen Geschichte in verschiedene Untersprachen aufgegliedert. Die Bekannteste ist Hochchinesisch (Mandarin) und basiert auf dem Pekinger Dialekt. Über 850 Millionen Menschen auf dem chinesischen Festland und in Taiwan sprechen Mandarin. Neben Hochchinesisch gibt es in China weitere 293 (!!!!) Sprachen, von diesen haben Folgende 7 die größte Anzahl an Sprechern: Wu, Yue, Min, Jinyu, Xiang, Hakka und Gan.

Chinesisch zu lernen, das ist schon eine echte Herausforderung; die chinesische Grammatik allerdings ist für den Chinesisch Lernenden dahingegen ein kleiner Lichtblick, diese ist längst nicht so kompliziert wie beispielsweise die deutsche oder französische Grammatik.

Und wer chinesische Märkte zwar erobern will, aber so gar nichts mit dem Chinesischen anfangen kann, dem hilft das Team von weis weltweit gerne weiter!!! In diesem Sinne wünschen wir einen tollen Welttag der chinesischen Sprache. Egal ob im Reich der Mitte oder sonst wo auf der Welt.

Japan + Japanisch — Happy Hana Matsuri

Japan + Japanisch — Happy Hana Matsuri — egal ob in Japan, Deutschland oder weltweit und kleiner Ausflug in die japanische Sprache

Der 8. April steht in Japan ganz im Zeichen der Blütenpracht — und zwar der Kirschblütenpracht. Und das mit gutem Grund, denn dieses Datum feiert man anlässlich von Buddhas Geburtstag als das sogenannte Hana Matsuri (花祭, 花祭り = Blumenfest). Die Wahl dieses Datums bezieht sich gleichzeitig auf Buddhas Geburt am 8. April und auf den Zeitpunkt, an dem die Kirschblüte die japanische Hauptstadt Tokio erreicht – daher Blumenfest.

Japan – das Land der aufgehenden Sonne — hat eine große Strahlkraft, sowohl wirtschaftlich als auch kulturell auf Europa und die Welt.

Aktuell zählt Japan ca. 126,8 Millionen Einwohner. 99 % seiner Einwohner haben Japanisch als Muttersprache. Zusammen mit den Japanern, die im Ausland leben, macht das rund 128 Mio. Menschen weltweit mit Japanisch als Muttersprache. Hinzu kommen etwa 1 Mio. Menschen, die Japanisch als Zweit‐ oder Fremdsprache sprechen.

Japanisch steht damit auf Platz 14 der meistgesprochenen Sprachen der Welt! Wer hätte das gedacht?

Japanisch – eine Sprache, die weltweit von vielen Menschen gelernt wird. Die Gründe sind vielfältig. Im Durchschnitt braucht man als Europäer jedoch etwa doppelt so lang Japanisch zu lernen, wie etwa eine andere europäische Sprache.

Ähneln sich Chinesisch und Japanisch?
Ein klares JEIN 😉 Die gesprochene japanische Sprache ist mit keiner der in China gesprochenen Sprachen verwandt, sie hat sich unabhängig von diesen entwickelt. Jedoch basiert die japanische Schrift zu einem Großteil auf chinesischen Schriftzeichen, die in Japan Kanji genannt werden. Will man Japanisch lesen können, muss man anders als bei der chinesischen Schrift nicht nur eine, sondern gleich drei Schriftarten lernen: Kanji (siehe oben), Hiragana und Katakana (das sind die beiden phonetischen Alphabete, die Kana). Deswegen gilt das japanische Schriftsystem als das schwierigste der Welt. Wem das alles zu kompliziert war oder ist, dem helfen wir bei weis weltweit gerne weiter.

電子メールによるお見積りは無料ですので、ぜひ以下のメールアドレスにてお問合せください。

info@weis-weltweit.de

Unsere japanischen Kollegen und Kolleginnen sind allesamt Muttersprachler und zweisprachig – quasi zwischen den Welten — aufgewachsen.
In diesem Sinne: Happy Hana Matsuri

Bräuche zum 1. April — von weis weltweit kurz beleuchtet

Wurden auch Sie gestern in den April geschickt? Und wenn ja, wie? Der Brauch des Aprilscherzes ist durchaus ein weltweites ‚Phänomen‘

Bräuche zum 1. April — von weis weltweit kurz beleuchtet

Fest steht: vor 400 Jahren wurde die Redewendung ‚Jemanden in den April schicken‘ das erste Mal in Bayern aufgeschrieben. Manche meinen allerdings, dass dieser Brauch schon im Jahr 1564 in Frankreich entstand. Damals erneuerte König Charlesl IX. den Kalender und verlegte Neujahr vom 1. April auf den 1. Januar.

Inzwischen hat sich der Brauch vielerorts in Europa und weltweit verbreitet.

Allerdings schickt man sich auf ganz unterschiedliche Art und Weise in den April.

Jedes Jahr aufs Neue, am 1. April, erheben die Franzosen den Fisch zum Symbol des blanken Unfugs. Während wir hier ‚April, April!‘ rufen, heißt es auf Französisch ‚Poisson d’avril!‘ – Aprilfisch!

Dieser ‚Poisson d’avril‘ ist der klassische Aprilscherz. Aus Papier gebastelt — wird er jedem – aber auch wirklich jedem – mehr oder weniger heimlich auf den Rücken geklebt – am besten versehen mit einem frechen Spruch. Es gibt Leute, deren Rückseite am 1. April zu einer wandelnden Pinnwand wird: Fische von oben bis unten. Sie sind entweder hoffnungslose Träumer, oder aber sie haben Humor. Wir hier bei weis weltweit kennen unsere französischen Nachbarn nur zu gut und tippen daher auf letzteres. Franzosen lieben diesen Brauch, aber wie sie auf den Fisch gekommen sind, das wissen sie selber nicht.

Wie auch immer, wir hier haben schließlich auch ein Tier, dass sich am 1. April in den Medien tummelt: die Ente. Bei unseren Franzosen heißt es nicht Ente, sondern, Sie ahnen es, Fisch (‚Le canard‘, die Ente, ist schließlich eine Bezeichnung für die Zeitung selbst – auch bezeichnend, oder?).

PS: So meldete der Sender France Inter vor ein paar Jahren, Katar hätte den Eiffelturm gekauft… Sie erinnern sich an unseren gestrigen Blogeintrag?!

Mais non!! ‚La Dame de Fer‘ feiert just ihren 130. Geburtstag und ist und bleibt sehr französisch!!!

Der Brauch des Aprilscherzes hat es sogar bis in die USA, nach Australien, Südafrika und Indien geschafft. Dort nennt man den 1. April ‚April Fools’ Day‘, übersetzt: Tag der Aprilnarren.

Spanien bildet übrigens eine große Ausnahme, denn dort verulkt man sich am 28. Dezember, dem ‚Día de los Santos Inocentes‘ (Tag der Unschuldigen Kinder).

In diesem Sinne: APRIL APRIL!!!

Made in France oder eben doch Multikulti?

Made in France oder eben doch Multikulti?

Den gestrigen 31. März — den Tag des Eiffelturms (engl. National Eiffel Tower Day), mit dem man wohlbemerkt in den USA – nicht in Frankreich – das berühmte Pariser Bauwerk ehrt, wollen wir von weis weltweit zum Anlass nehmen für eine kleine Exkursion in die französische Sprache.

Um was geht es bei diesem Ehrentag des Tour Eiffel? Dazu nur ganz kurz: es ist explizit ein US‐amerikanischer Feiertag, mit dem die Fertigstellung des berühmten 324 Meter hohen Eisenturms in Paris am 31. März 1889 nach genau zwei Jahren, 2 Monaten und 5 Tagen gewürdigt werden soll. Die Betonung der US‐amerikanischen Herkunft spielt im vorliegenden Kontext insofern eine nicht unwesentliche Rolle, als dass die Franzosen solche Anlässe ja eher an ihrem Nationalfeiertag am 14. Juli des Jahres würdigen würden.

Ja, die Franzosen sind schon ein sehr eigensinniges aber auch extrem liebenswertes Volk, ich weiß wovon ich rede. Habe ich doch jahrelang dort gelebt und u.a. in Paris mit Blick auf den Eifelturm studiert. Zurück zur eigentlichen Geschichte…

Frankreich gibt den Kampf gegen englische Wörter auf

Mehr als 20 Jahre hat Frankreich sich per Gesetz gegen das Eindringen von Anglizismen in ‚ihre‘ Sprache gewehrt. So etwas war weltweit einzigartig. Die jetzige Regierung hält
derartige Maßnahmen allerdings für nutzlos. Sind doch fremde Wörter für die Sprache eine Bereicherung.

Die Franzosen haben nicht nur viele englische Wörter übernommen. Sie haben auch etliche erfunden, die es so im Englischen/Amerikanischen gar nicht gibt.

Absurditäten wie le must und luncher kennen wir zwar auch hierzulande, aber die Franzosen übertreffen uns noch mit ihrer Manie, an englische Wörter ein systemwidriges
–ing anzuhängen und so Ausdrücke zu schaffen, die es nur bei ihnen gibt. Das reicht von le shampooing über le lifting bis hin zu le fooding (Essen im Restaurant) – nicht zu verwechseln mit le footing (Joggen). Am meisten gruselt es Engländer und Amerikaner vor le baby‐foot (Tischfußball), besonders lustig finden sie hingegen le talkie‐walkie
(Englisch walkie‐talkie), flipper (für ausflippen) etc.

Wenn sich dennoch hierzulande das Bild von den starr‐ bis irrsinnig gegen englische Einflüsse kämpfenden Franzosen so hartnäckig hält, liegt das vor allem an besagtem „Loi Toubon“. Dieses wurde im August 1994 auf Veranlassung des damaligen Kulturministers Jacques Toubon erlassen. Danach musste jeder englische Werbespruch ins Französische übersetzt werden, und vor allem im amtlichen Französisch wurden zahlreiche Lehnwörter durch französische Neubildungen ersetzt. Für uns Übersetzer ein nicht immer so einfaches aber auch sehr spannendes Unterfangen.

Manches davon hat sich tatsächlich durchgesetzt, Franzosen sagen tatsächlich ordinateur statt Computer und logiciel für Software. Der Kampf gegen das Franglais (das Vorbild übrigens für unser Wort Denglisch) nahm bisweilen bizarre Züge an.

Mehr als 20 Jahre nach dem Gesetz Toubon hat sich die französische Regierung offiziell und ohne großes Trara wieder davon verabschiedet. Aber keine Sorge, diese wunderschöne Sprache ist dennoch nicht in Gefahr, sie wird weltweit von circa 274 Millionen Menschen auf fünf Kontinenten gesprochen. In 13 Staaten ist sie alleinige Amtssprache, in weiteren 16 eine von mehreren.

Das Französische hat sich im Laufe seiner Geschichte mit Beiträgen aus höchst unterschiedlichsten Sprachen und Zivilisationen bereichert – und das nicht nur aus dem Englischen/Amerikanischen, ebenso aus dem Arabischen, Niederländischen, Italienischen, Spanischen, Deutschen, Japanischen etc.

Unsere Welt ist bunt und Multikulti ist etwas sehr Gewinnbringendes!!!

In diesem Sinn wünscht weis weltweit: Happy National Eiffel Tower Day und einen guten Start in den April!

Frühlingsfeste weltweit, Internationaler Tag der Farbe, Hindi und Happy Holi

 

Frühlingsfeste weltweit, Internationaler Tag der Farbe, Hindi und Happy Holi

Der Frühlingsanfang ist überall auf der Welt ein Grund zum Feiern. Ob Indien, Japan, China oder die westliche Welt – jede Kultur hat ihre eigenen Bräuche und Traditionen, den Frühling gebührend zu begrüßen. Und so unterschiedlich diese Feierlichkeiten auch sein mögen, in einem sind sich alle einig: der Frühlingsbeginn ist ein Fest!

weis weltweit stellt hier den wohl buntesten aller Bräuche vor – das Holi‐Festival in Indien, denn der 21. März markiert nicht nur den Frühlingsbeginn, zudem ist der heutige Tag auch der Internationale Tag der Farbe – wie passend!!!

Happy Holi oder aber das indische Festival der Farben

Holi ist eines der ältesten Feste in Indien und Nepal. Es ist ein Fest der Liebe, markiert den Jahreszeitenwechsel von Winter auf Frühling und erinnert an den Sieg von Gut über Böse. Das Festival beginnt am Abend vor dem Farbenfest mit der Verbrennung eines Scheiterhaufens, um die Niederlage des Bösen zu feiern. Der nächste Tag steht ganz im Zeichen von Farben, Feiern und Freunden. Jung und Alt feiern dabei ausgelassen auf den Straßen, bewerfen sich mit Farbpulver, dem sogenannten Holi‐Pulver, singen und tanzen.

Das wichtigste: jeder bewirft jeden (und wirklich jeden) mit bunter Farbe. Häufig zu hören ist dabei der fröhliche Ausruf “ Bura na mano, Holi Hai!” Die passende Übersetzung wäre wohl: So sorry! Happy Holi!

Aber welche Sprache spricht man eigentlich in Indien?

Die Antwort ist gar nicht so einfach, der Sprachenmix ist ebenso bunt wie die Kultur und die Menschen. Die indische Verfassung erkennt neben den Amtssprachen Hindi und Englisch zudem folgende Sprachen an: Asamiya, Bengalisch, Bodo, Dogri, Gujarati, Kannada, Kashmiri, Konkani, Maithili, Malayalam, Marathi, Meitei, Nepali, Oriya, Panjabi und viele mehr.

Wahrhaftig ein bunter Sprachenmix in einem farbenprächtigem Land!!

Ja, unsere Welt ist bunt, und das ist gut so und wahrhaftig ein Grund zum Feiern – WELTWEIT!

Sprechen Sie Französisch? weis weltweit schon!

Die Flagge der Frankophonie. Sie symbolisiert die fünf Kontinente und die Verbreitung der französischen Sprache über den gesamten Globus.

 

Von Irisch zu Französisch. Nicht nur Frühlingsanfang & Weltglückstag – auch internationaler Tag der französischen Sprache

Am 20. März feiert die französischsprachige Welt den Tag der Frankophonie. Dieser steht ganz im Zeichen der Verbreitung und Förderung des Französischen als Weltsprache und der Darstellung der kulturellen Vielfalt der französischsprachigen Welt.

Als eine der sechs Arbeitssprachen der Vereinten Nationen wird die französische Sprache weltweit mit dem Internationalen Tag der französischen Sprache gefeiert. Als Datum wurde der Jahrestag der internationalen Organisation der Frankophonie gewählt.

Als Frankophonie wird die Gesamtheit der französischsprachigen Staaten bezeichnet, also der französische Sprachraum. Dieser umfasst Staaten, in denen Französisch offizielle Amtssprache ist, Staaten, in denen Französisch Muttersprache ist und Staaten, in denen Französisch Lehrsprache ist. Die Frankophonie umfasst weltweit circa 220 Millionen Französisch‐Sprecher in insgesamt 56 Staaten.

Französisch gilt als Weltsprache und ist unter anderem Amtssprache in Frankreich, Kanada, der Schweiz, Belgien, Haiti und in zahlreichen Ländern in West‐ und Zentralafrika. Zudem ist sie eine der Amtssprachen der Europäischen Union, der Afrikanischen Union und der Organisation Amerikanischer Staaten und eine der sechs Amtssprachen sowie mit Englisch alleinige Arbeitssprache der Vereinten Nationen. In Frankreich gilt seit 1994 das sogenannte Loi Toubon: dieses auf der Welt einmalige Gesetz soll die französische Sprache u.a. vor Anglizismen schützen; ein sehr spannendes Thema für uns Übersetzer, dazu bei Gelegenheit mehr…

Durch den Internationalen Tag der französischen Sprache soll — wie auch durch die weiteren fünf Sprachtage der Vereinten Nationen (auch dazu bald mehr) — eine gleichwertige Verwendung der Sprachen gefördert werden und somit die kulturelle und sprachliche Vielfalt der Organisation erhalten bleiben. Eine sehr schöne Idee, wie wir finden! Die Welt ist bunt und reich an Sprachen!

Irland — Gaeilge & St. Paddy‘s

Irland — Gaeilge und St. Paddy‘s

Der wohl bekannteste irische Feiertag ist der St. Patrick’s Day, liebevoll auch St. Paddy’s genannt.

In jedem Jahr wird der 17. März als Feiertag von Iren in der ganzen Welt gefeiert und manch Nicht‐Ire wird ‚Irish for a Day‘. Neben den USA und Irland wird der St. Patrick’s Day weltweit auch in vielen weiteren Ländern gefeiert. So in Australien, Neuseeland, Kanada, Südafrika, Argentinien und auf Montserrat.

Was aber feiert man genau? Wer war St. Patrick? Was spricht man in Irland? Ist Irisch eine eigenständige Sprache?
weis weltweit hat recherchiert und im Folgenden ein paar Infos für Sie zusammengefasst.

St. Patrick – der Nationalheilige der Iren — lebte im 5. Jahrhundert. Mit 16 Jahren wurde er durch Sklavenjäger von Wales oder Schottland nach Nordirland verschleppt, wo er ein hartes Leben als Schafhirte verbrachte. In der Einsamkeit wandte er sich dem Christentum zu. Fortan, so die Legenden, war sein Leben von Visionen geprägt. Eine solche veranlasste ihn, aus Irland zu fliehen und eine Priesterausbildung zu absolvieren. Mehrere Jahre später kehrte er zurück. Seine Mission: Bekehrung der irischen Kelten. Dem damaligen König von Irland erklärte er die Dreifaltigkeit des christlichen Glaubens anhand eines dreiblättrigen Kleeblattes (Shamrock). Seither gilt es als irisches Nationalsymbol, und sein Todestag wurde zum Nationalfeiertag in Irland.

Was spricht man in Irland? Ist irisch eine eigenständige Sprache?

Yes indeed – oder aber ‚ Tá go deimhin‘

Englisch und Irisch (Gaeilge) sind die beiden Amtssprachen in der Republik Irland. Zudem hört man in Nordirland auch Ullan, einen schottischen Dialekt. Und egal in welcher
Sprache: Iren haben immer viel zu erzählen. Aber keine Sorge: jeder in Irland spricht Englisch. Wobei die Alltagssprache Englisch in Irland allerdings nicht unverändert geblieben ist. Das Ergebnis ist Hiberno‐ Englisch, eine Mischung aus irischer Grammatik und englischer Sprache. Wenn Sie hier also Hilfe benötigen – weis weltweit kann Ihnen nicht nur in gestochenem ‚Oxford English‘ weiterhelfen, sondern über unsere Exotenliste‘ auch in weniger verbreiteten Sprachen – wie eben Irisch oder Gaeilge. Tá go deimhin!

Übersetzungswesen ohne Frauen undenkbar

Seit über 100 Jahren findet am 8. März der Internationale Frauentag statt.

Bis 1958 durften Frauen ohne Einwilligung ihres Ehemannes kein eigenes Bankkonto eröffnen; bis 1977 nicht ohne dessen Erlaubnis arbeiten. Gerade im Übersetzungswesen und in unserem Übersetzungsalltag wäre aber ein Arbeiten ohne uns Frauen absolut undenkbar – bei weis weltweit liegt der Frauenanteil aktuell bei ca. 60%. Je nach Fachrichtung und Sprache kann das variieren.

In einigen Ländern ist der Weltfrauentag inzwischen gesetzlicher Feiertag, so in Georgien, Serbien, Nepal sowie Laos. Ab 2019 nun auch in Deutschland, allerdings ausschließlich in Berlin.

Aus diesem Anlass möchte ich mich hiermit bei meinen kompetenten Kolleginnen ganz herzlich bedanken, Kolleginnen, die zum Teil schon seit 25 Jahren fester Bestandteil eines stetig wachsenden Teams sind. Kolleginnen, die in über 50 Sprachen zuständig sind für das Übersetzen, Dolmetschen, Lektorat und vieles mehr.

Liebe Giovanna, Monica, Steph, Brigitte, Patricia, Dilek, Fay, Birgit, Anne, Marta, Merete, Tone, Susanne, Lenka, Daina, Jelka, Nicole, Sandra etc. etc. etc. was täte weis weltweit  nur ohne Euch?!

PS: Natürlich geht mein Dank auch an meine männlichen Kollegen (der Weltmännertag ist allerdings erst im November)…

Karneval weltweit

Karneval oder aber Fastnacht, Faßenacht, Fasnacht, Fasnet, Fasching, Fastabend, Fastelovend, Fasteleer wird fast auf der ganzen Welt gefeiert. In manchen Ländern bunt und wild, in anderen eher traditionell – manchmal auch skurril. Hier die schönsten Karnevals‐Events weltweit. Lassen Sie sich inspirieren! weis weltweit ist übrigens auch in diesen tollen Tagen durchgehend für Sie und Ihre Übersetzungsbelange da.

1. Rio de Janeiro, Brasilien
Der Karneval in Rio gilt als der wohl größte und schönste der Welt. Die Lebensfreude bringt die Millionenmetropole jedes Jahr erneut zum Kochen. Die Samba‐Schulen präsentieren sich in den Karnevalsparaden – und die Brasilianer tanzen ausgelassen mit.

2. Trinidad und Tobago, Karibik
Auf den Karibik‐Inseln Trinidad und Tobago wird nach Rio der zweitgrößte Karneval der Welt gefeiert. Bevorzugte Kostüme sind dort: Esel, Gauner und Teufel. Der Brauch stammt aus der Kolonialzeit, in der die Bevölkerung die Herrschenden auf diese Weise karikierte.

3. Venedig, Italien
Der wichtigste Karneval in Italien ist der ‚Carnevale di Venezia‘. Die Plätze und Gassen der Lagunenstadt werden zu riesigen Bühnen, auf denen die Menschen ihre aufwändigen Kostüme und die typischen venezianischen Masken ausführen. Die Venezianer haben einen besonderen Spaß an rauschenden Bällen.

4. Cádiz, Spanien
Seit dem 17. Jahrhundert wird in der südspanischen Hafenstadt Cádiz der Karneval gefeiert und die die Einwohner von Cádiz drehen dabei auch richtig auf. Schließlich gilt es, den Karneval von Venedig zu übertreffen. Musikalische Bestandteile des angeblich drittgrößten Karnevals der Welt sind Flamenco, Samba, Paso Doble und afrikanische Rhythmen.

5. Moskau, Russland
In Russland heißt der Karneval ‚Maslenitsa‘ und gilt vor allem in Moskau als das fröhlichste Fest überhaupt. Der Name Масленица bedeutet so viel wie Butterwoche. Hintergrund: Kurz vor der Fastenzeit dürfen die Menschen kein Fleisch mehr essen – aber eine Woche lang noch Milchprodukte wie Butter und Käse. Maslenitsa ist heutzutage ein großes Volksfest mit kunterbunten Umzügen. Mit der Verbrennung der Maslenitsa‐Puppe am Ende des Faschings hoffen die Russen auf wärmere Tage.

6. Aalborg, Dänemark
Das dänische Aalborg feiert den größten Karneval Nordeuropas mit über 100 000 Zuschauern und bis zu 25 000 Karnevalisten, die bei der großen Parade teilnehmen. Das wirklich Außergewöhnliche an diesem Narrenfest aber ist der Termin. Die Dänen kostümieren sich nicht im Februar, sondern immer in der letzten Maiwoche, weil es dann im hohen Norden zumindest ein wenig wärmer ist, und man mehr Haut zeigen kann. Der Karneval von Aalborg versteht sich als Huldigung an den Frühling, der dort eben etwas später dran ist.

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