Internationaler Tag der Muttersprache

Collection of Female lips close up with a picture flags of europe.

 

Die UNESCO erinnerte am 21. Februar, dem Internationalen Tag der Muttersprache, wieder einmal weltweit an die sprachliche und kulturelle Vielfalt sowie die Mehrsprachigkeit.

Vor dem Hintergrund, dass gut die Hälfte aller weltweit gesprochenen Sprachen vom Aussterben bedroht sind, hat sich die UNESCO einerseits die Förderung von Sprachen als Zeichen der kulturellen Identität auf die Fahne geschrieben, zum anderen geht es ihr (und uns) um die Mehrsprachigkeit als Schlüssel zum gegenseitigen Verständnis und Respekt auf der Welt. Gerade in der heutigen Zeit ein mehr als aktuelles Thema, das unseren Übersetzungsalltag stets begleitet und bestimmt.

Der jährliche Gedenktag wird genutzt, um die Aufmerksamkeit auf Minderheitensprachen zu lenken. Vielfach werden diese Sprachen nicht mehr an die nachfolgenden Generationen weitergegeben und geraten so in Vergessenheit. Viele Sprachen mit teilweise weniger als hundert Sprechern sind noch nicht einmal erfasst und dokumentiert. Auch weis weltweit kann daher definitiv nicht alle Sprachen der Welt anbieten, aber unsere Liste der sogenannten ‚Exotensprachen‘ ist lang und wurde just um etliche seltene Sprachen erweitert, Sprachen in denen nun auch qualifizierte Muttersprachler für uns auf höchstem Niveau übersetzen und dolmetschen.

Warum es wichtig ist, die Muttersprache bei Übersetzungen zu berücksichtigen und native speaker einzusetzen

Was genau verbirgt sich hinter dem Muttersprachlerprinzip? Und warum übersetzt Mann/Frau (besser) in seine/ihre Muttersprache?

Ganz einfach: in unser Muttersprache können wir uns am elegantesten und mit unverkennbarer Leichtigkeit ausdrücken – kein Wunder also, dass beim Übersetzen die Sprachrichtung eine wichtige Rolle spielt, also ob wir in die oder aus der Muttersprache übersetzen. Das sogenannte ‚Muttersprachlerprinzip‘ gehört zu einem der vielen Qualitätsmerkmale der weis weltweit übersetzen GmbH.

Die Definition von ‚Muttersprache‘ allerdings ist nicht immer ganz eindeutig. Es kann einerseits die Sprache sein, die uns mit in die Wiege gelegt wurde – aber es kann ebenso gut die Sprache sein, in der wir unseren höchsten Schul‐ bzw. Universitätsabschluss absolviert haben.

Ein Beispiel aus der Praxis: eine sehr geschätzte Kollegin wurde in Südamerika als Tochter deutscher Eltern geboren, erst nach Beendigung ihres Sprachstudiums kam sie das erste Mal nach Deutschland (und blieb). Ihre Muttersprache ist Spanisch, die Sprache ihrer Mutter Deutsch. Ein Idealfall von Zweisprachigkeit, sprachlicher und kultureller Vielfalt. Eben genau das Thema dieses Internationalen Tages der Muttersprache.